Aktuell

SARS-CoV-2 in der Plazenta beim Menschen? (5.11.2021)

Was passiert, wenn die menschliche Plazenta mit SARS-CoV-2 infiziert wird? Das Forscherteam von PD Dr. Marco Alves (IVI) und Prof. Dr. David Baud (Centre Hospitalier Universitaire Vaudois, CHUV) konnte nachweisen, dass sich die Zellen der menschlichen Plazenta mit SARS-CoV-2 infizieren können. Das Virus kann sich dort rasch vermehren und die angrenzenden Plazentazellen infizieren. "Die Tatsache, dass das Virus die Plazenta infizieren und sich dort stark vermehren kann, zeigt die Notwendigkeit der Impfung", schliessen die Forscher.
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Wie gross ist die Gefahr von Tierseuchen? (3.11.2021)

Wie gut ist die Schweiz gegen die Afrikanische Schweinepest gerüstet? Bund und Kantone simulieren derzeit einen schweizweiten Ausbruch der hochansteckenden Tierseuche. Welche Rolle unser Institut für Virologie und Immunologie (IVI) dabei spielt, sagt unsere Institutsleiterin Barbara Wieland im "Tagesgespräch" im Radio auf SRF1.
Podcast

Ein nicht-ansteckendes Modell von SARS-CoV-2 ermöglicht eine effizientere Forschung (15.10.2021)

Forschung zu SARS-CoV-2 muss in Labors mit hoher biologischer Sicherheit durchgeführt werden, was zeitaufwändig ist und bestimmte Arten von Experimenten sogar ausschliesst. Forschende unter Leitung des Nobelpreisträgers Charles Rice von der Rockefeller University und Volker Thiel von der Universität Bern und Institut für Virologie und Immunologie haben ein nicht-ansteckendes Modell von SARS-CoV-2 entwickelt, das es ermöglicht, das Virus und neue Varianten einfacher, schneller und sicherer zu untersuchen. Zudem lassen sich mit dem realistischen Modell Medikamente besser testen.
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Welt-Tollwut-Tag 2021 (28.9.2021)

Die Tollwut ist für Mensch und Tier tödlich und fordert jedes Jahr geschätzt gegen 59'000 Todesopfer beim Menschen, mehrheitlich Kinder in Entwicklungsländern. Rund 99 Prozent der Fälle beim Menschen gehen auf Bisse von tollwütigen Hunden zurück. Die Schweiz hat mit gutem Erfolg grosse Anstrengungen unternommen, um diese Tierseuche zu bekämpfen, und gilt seit 1999 offiziell als tollwutfrei. Diesen Status aufrechtzuerhalten, stellt eine tägliche Herausforderung dar. Im Zweifelsfall muss rasch gehandelt werden, um den Menschen vor dieser tödlichen Zoonose zu schützen.
Schweizerische Tollwutzentrale     Welt-Tollwut-Tag     Tollwut in der Schweiz

BVD Eradikation - Letzter Kraftakt nötig (20.9.2021)

Die Ausrottung der Bovinen Virus-Diarrhoe (BVD) schreitet voran, doch noch ist das Virus in der Schweiz nicht vollständig verschwunden. Der aktuelle Wissensstand zum Virus und seiner Bekämpfung wurde kürzlich vom IVI, dem BLV sowie dem Veterinärdienst Solothurn und dem Veterinärdienst der Urkantone veröffentlicht. Die letzten Infektionsketten müssen nun so schnell wie möglich entdeckt und die BVD-freien Rinderbestände vor einer Neuinfektion geschützt werden.
Übersichtsartikel     Fachmedienmitteilung (BVD)     IVI Medienmitteilungen

Blog - Junge Forscherinnen und Forscher des IVI (13.9.2021)

Das Institut für Virologie und Immunologie (IVI) lanciert einen Blog, um auf seine jungen Forschenden aufmerksam zu machen. Den Anfang macht Melanie Brügger, die über Ihre Erforschung der Reparatur und Regeneration nach Lungenschäden durch Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) berichtet.
Interview mit Melanie Brügger     IVI Blog

"Früher oder später werden alle infiziert, die nicht geimpft sind" (6.9.2021)

Aus dem «uniaktuell» – dem Online-Magazin der Universität Bern: Wie sicher sind die mRNA-Impfungen? Wen wird die vierte Welle treffen? Der Leiter der Abteilung Virologie IVI und weltweit renommierte Berner Virologe Volker Thiel beantwortet im Video-Interview drängende Fragen rund um die Corona-Impfung.
Interview im "uniaktuell" (Deutsch, Untertitel Englisch und Französisch)

"In vitro"-Zoo hilft, Sars-CoV-2 zu verstehen (19.7.2021)

Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und des Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) konnten dank innovativer Zellkulturmodelle bestimmen, welche Tiere für eine SARS-CoV-2-Infektion empfänglich sind. Das Team fand heraus, dass die Atemwegszellen von Affen und Katzen besonders leicht von SARS-CoV-2 infiziert werden. Dies legt nahe, bei diesen Tieren und nahen Verwandten eine SARS-CoV-2-Überwachung einzuführen.
PubMed     Artikel      Medienmitteilung

One Health: Wie hilft die Forschung an einem Schweine-Coronavirus beim Verständnis von SARS-CoV-2? (9.6.2021)

Volker Thiel, Forscher am Institut für Virologie und Immunologie (IVI) und Professor an der Universität Bern, forscht seit mehreren Jahren zu Coronaviren im Veterinärbereich. Im Video-Interview erklärt er, wie Erkenntnisse aus seiner Forschung zum Porzinen Epidemischen Diarrhoe Virus im Kampf gegen SARS-CoV-2 nützen.
Coronaviren im Veterinärbereich und COVID-19 (de)
Coronavirus dans le domaine vétérinaire et COVID-19 (fr)
Coronavirus in ambito veterinario e COVID-19 (it)

Wechsel der Leitung des IVI (3.5.2021)

Seit dem 3. Mai 2021 leitet Barbara Wieland das Institut für Virologie und Immunologie (IVI). Sie ist Veterinärmedizinerin mit 20 Jahren Erfahrung in der Forschung, Entwicklungszusammenarbeit und Veterinärepidemiologie. Sie verfügt über ein breites Wissen in der Bekämpfung von Tierseuchen und Zoonosen und vertiefte Kenntnisse im Bereich One Health. Nach ihrem Doktorat in Veterinärmedizin an der Universität Bern war Barbara Wieland am Royal Veterinary College in London und am Pirbright Institute als Postdoktorandin in Molekularepidemiologie tätig. Darauf folgten mehrere Jahre mit einem Lehrauftrag in Veterinärepidemiologie am Royal Veterinary College, wo sie unter anderem als Direktorin den Master Kurs für die Kontrolle von Infektionskrankheiten beim Tier leitete und in verschiedene internationale Forschungsprojekte involviert war. Seit 2015 war sie Teamleiterin in Herdengesundheit am International Livestock Research Institute (ILRI) in Äthiopien, von wo aus sie Projekte in Ost- und Westafrika und in Asien koordinierte. Davor arbeitete sie drei Jahre lang als Projektleiterin für die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit in der Mongolei.
Interview mit B. Wieland (de)     Interview mit B. Wieland (fr)      Interview mit B. Wieland (it)

Warum sich SARS-CoV-2 in den oberen Atemwegen besser vermehrt (31.3.2021)

Was passiert in unseren Atemwegen nach einer Infektion mit SARS-CoV-2? Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern und von unserem Institut (IVI) konnten aufzeigen, wie sich das Virus in den Atemwegen vermehrt und wie die dortige angeborene Immunantwort reagiert. Die Erkenntnisse können dazu dienen, antivirale Medikamente und präventive Massnahmen zu entwickeln.
PubMed     Artikel      Medienmitteilung

Afrikanische Schweinepest (ASP): Erforschung eines Impfstoffes und Entwicklung neuer diagnostischer Methoden (30.3.2021)

Die BioCopy Holding AG und das Institut für Virologie und Immunologie (IVI) geben die Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zur Erforschung eines Impfstoffes und Entwicklung neuer diagnostischer Methoden gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) bekannt. Das für Schweine und Wildschweine tödliche ASP Virus hat nach jahrelanger Zirkulation in Osteuropa, im Jahr 2020 den Ostdeutschen Raum erreicht. Seither verbreitet sich das Virus immer weiter in der Wildschweinpopulation und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis zur Übertragung auf Hausschweine. Ausser dem Leid für die Tiere hat die ASP ein enormes wirtschaftliches Schadenspotenzial.
Medienmitteilung [ASFV - Kollaboration IVI - BioCopy (De) (PDF, 102KB)]
Communiqué de presse [ASFV - Collaboration IVI - BioCopy (Fr) (PDF, 104KB)]

SARS-CoV-2-Mutanten im Wettlauf (26.3.2021)

Wie gefährlich sind neue Mutationen des SARS-CoV-2-Virus? Ein internationales Team mit Beteiligung unseres Instituts (IVI) des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und der Universität Bern, der Centers for Disease Control and Prevention (USA), und des Friedrich-Loeffler Instituts (Deutschland), hat ein Vorgehen entwickelt, das die Übertragbarkeit von neuen Virus-Mutanten genau bestimmen kann.
PubMed     Artikel      Medienmitteilung

Einblick einer Masterstudentin im Bereich Veterinärmedizin der Universität Bern (4.2.2021)

In der Zeitschrift BioFokus des Vereins «Forschung für Leben» erzählt Kimberly Schmied von Ihrer Masterarbeit an unserem Institut, und wie sie plötzlich in der Forschung an einem Pandemievirus und an einem Auftrag der WHO arbeitete.
Artikel

Multidisziplinäres Zentrum für die Erforschung von Infektionskrankheiten (MCID) (1.1.2021)

Die Universität Bern gründet zusammen mit der Stiftung Vinetum per 1.1.2021 ein multidisziplinäres Zentrum, um kommende Epidemien und Pandemien interdisziplinär zu erforschen und besser bekämpfen zu können. Aufgrund der Nähe zum «One Health»-Ansatz wird das MCID der Vetsuisse-Fakultät angegliedert und wird in einer ersten Phase von Volker Thiel, Leiter der Virologie an unserem Institut, geleitet.
Medienmitteilung     MCID

Dr. Sabrina Burgener erhält den Dr. Lutz Zwillenberg-Preis (5.12.2020)

Dr. Sabrina Sofia Burgener, 2017-2019 Post-Doc am IVI in der Arbeitsgruppe von Prof. Charaf Benarafa, erhält anlässlich des Dies Academicus 2020 der Universitä Bern den renommierten Dr. Lutz Zwillenberg-Preis. Die in der Gruppe von Prof. Benarafa durchgeführte Arbeit enthüllt einen Mechanismus, bei dem Inhibitoren von Cathepsin G Entzündungen verhindern und das Überleben der Immunzellen selbst fördern. Wir gratulieren herzlich!
PubMed     Artikel      Medienmitteilung

Neue Leiterin für das Institut für Virologie und Immunologie (3.12.2020)

Barbara Wieland übernimmt ab dem 1. Mai 2021 die Leitung für das Institut für Virologie und Immunologie (IVI) in Bern.
Medienmitteilung

Beförderung zum Ordinarius für Veterinärimmunologie (1.8.2020)

Der Vetsuisse-Rat und die Universität Bern haben Prof. Dr. Artur Summerfield, Leiter der Immunologie an unserem Institut für Virologie und Immunologie, Vetsuisse-Fakultät Bern, auf den 1. August 2020 zum Ordinarius für Veterinärimmunologie am Standort Bern ernannt. Wir gratulieren herzlich!

Immunprotein hemmt SARS-CoV-2 (28.7.2020)

Ein internationales Team mit Beteiligung unseres Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) der Universität Bern und des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV konnte zeigen, dass ein körpereigenes Protein unseres Immunsystems das neue Coronavirus an der Fusion mit Wirtszellen hindert.
PubMed     Artikel      Medienmitteilung

Schneller Test für die Bestimmung neutralisierender Antikörper gegen SARS-CoV-2 (15.7.2020)

Ein deutsch-schweizerisches Team, mit Forscherinnen und Forscher unseres Instituts für Virologie und Immunologie (IVI) der Universität Bern und des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und der Ruhr-Universität Bochum, stellt einen Test vor, der die Menge neutralisierender Antikörper gegen SARS-CoV-2 binnen kurzer Zeit bestimmt und keine hohen Sicherheitsanforderungen stellt.
PubMed     Artikel      Medienmitteilung

Berner Coronavirus-Klon geht "viral": Wie SARS-CoV-2 geklont wurde (4.5.2020)

Forschende der Virologie (IVI) und Veterinärbakteriologie der Universität Bern haben das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) geklont. Diese synthetischen Klone werden nun von Forschergruppen weltweit eingesetzt, um Corona-Proben zu testen, antivirale Medikamente zu finden, und möglichst rasch Impfstoffe zu entwickeln. Die in Bern entwickelte Methode kann zukünftig auch für die Bekämpfung anderer hochinfektiöser Viren verwendet werden.
PubMed     Artikel      Medienmitteilung

Kampf gegen Coronavirus - Zu Besuch im Hochsicherheitslabor (2.3.2020)

Das IVI in der Sendung "Puls" vom Schweizer Fernsehen SRF: "Von der Arbeit im bernischen Mittelhäusern profitieren Labors weltweit. Ein exklusiver Einblick."
SRF Sendung Puls

Ernennung zum Assoziierten Professor (1.2.2020)

PD Dr. Giuseppe Bertoni von unserem Institut für Virologie und Immunologie (IVI), wurde auf Antrag der Vetsuisse Fakultät von der Universitätsleitung Bern per 1.2.2020 zum Assoziierten Professor ernannt. Wir gratulieren herzlich!

Ältester Nachweis von atypischen porzinen Pestivirus (APPV) in der Schweiz (17.7.2019)

Mit Hilfe eines neu entwickelten RT-PCR Tests konnten wir nachweisen, dass APPV mindestens seit 1986 in der Schweiz zirkuliert. Dies ist bisher weltweit der älteste Nachweis von APPV, welches erstmals 2015 in den USA beschrieben wurde. Erstaunlicherweise waren ca. 10% aller Seren von Schlachtschweinen positiv auf das Virus, wobei nur Stämme nachgewiesen werden konnten, die ausschliesslich in der Schweiz vorkommen. Daher ist anzunehmen, dass APPV seit Jahrzehnten in der Schweizer Schweinepopulation zirkuliert, ohne Eintrag von Isolaten aus dem Ausland.
PubMed     Artikel

Ernennung zum Assoziierten Professor (1.3.2019)

PD Dr. Charaf Benarafa von unserem Institut für Virologie und Immunologie (IVI), wurde auf Antrag der Vetsuisse Fakultät von der Universitätsleitung Bern per 1.3.2019 zum Assoziierten Professor ernannt. Wir gratulieren herzlich!

Konventionelle und Fledermaus Influenza Viren unterscheiden sich in der Art des Zelleintrittes (22.02.2019)

Erst vor einigen Jahren wurde die genetische Information für zwei neue Influenza-A-Virus-Subtypen (H17N10, H18N11) in früchtefressenden Fledermäusen in Südamerika entdeckt. Sehr schnell wurde klar, dass diese neuen Viren sich in verschiedenen Aspekten grundlegend von konventionellen Influenza-A-Viren unterscheiden. Zum Beispiel binden sie nicht an Sialinsäurereste, dem klassischen Influenza-A-virus-Rezeptor, und sie besitzen auch keine Sialidase, das charakteristische rezeptorzerstörende Enzym dieser Virusklasse. Einem internationalen Konsortium von Wissenschaftlern aus der Schweiz (Zürich, Bern), Deutschland (Freiburg, Greifswald) und den Vereinigten Staaten von Amerika (New York City) ist es jetzt gelungen, den MHC Klasse II-Proteinkomplex als essentiellen Eintrittsfaktor für die neuen Influenza-A-Viren in verschiedenen Spezies zu identifizieren.
PubMed      Artikel      Nature News & Views      TWiV 537

Interaktion von Wirtsproteinen mit dem Replikationskomplex von Coronaviren (19.01.2019)

V’kovski et al. entwickelten eine Methode, um Wirtsproteine in der Nähe der "Virusfabrik" zu markieren und zu identifizieren. Diese Resultate können dazu beitragen, dass man die Virusreplikation ganz Allgemein besser verstehen kann, was in Zukunft auch zu neuen antiviralen Therapien führen könnte.
PubMed      Artikel

Ein Virus, das Schweizer Geschichte abbildet (19.12.2018)

Die zwei grössten Schweizer Rinderrassen werden von zwei unterschiedlichen Typen des Bovinen Virus Diarrhö Virus (BVDV) infiziert. Diese Verbreitung geht auf ein religiöses Machtgerangel im 15. Jahrhundert zurück, wie Forscher aus unserem Institut kürzlich in der Zeitschrift PLoS ONE publiziert haben.
PubMed      Artikel      Medienmitteilung

Im Kampf gegen Bakterien braucht es genügend Energie (27.7.2018)

Um Bakterien und Pilze einzufangen und abzutöten, bauen weisse Blutkörperchen Netze aus DNA und toxischen Proteinen. Diese «Fangnetze» unseres Immunsystems sind nur dank einer zusätzlichen Energiequelle in diesen Abwehrzellen möglich, wie Forschende der Universität Bern herausfanden.
PubMed      Artikel      Medienmitteilung

"Risk-based reboot for global lab biosafety" (20.4.2018)

Artikel in Science (Ausgabe vom 20. April 2018) über die 4. Ausgabe des 'Laboratory Biosafety Manual (LBM)' der World Health Organization (WHO).
PubMed      Artikel      Biosicherheit am IVI

Ernennung zum Assoziierten Professor (1.2.2018)

PD Dr. sc. nat. Matthias Schweizer von unserem Institut für Virologie und Immunologie (IVI), wurde auf Antrag der Vetsuisse Fakultät von der Universitätsleitung Bern per 1.2.2018 zum Assoziierten Professor ernannt. Wir gratulieren herzlich!

Ernennung zum Assistenzprofessor (28.3.2017)

Dr. Ronald Dijkman, PhD, von unserem Institut für Virologie und Immunologie (IVI), tritt am 1.4.2017 seine Assistenzprofessur non tenure track im Rahmen des Forschungsschwerpunkts 'Host-Pathogen-Interaction' ("HoPa") an. Die Universitätsleitung Bern hat die Assistenzprofessur und Anstellung genehmigt. Wir gratulieren herzlich!
Vetsuisse Mitteilung

Neue Perspektive für die Erforschung des Hepatitis C Virus (9.3.2017)

Mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) sind weltweit etwa 160 Millionen Menschen infiziert. Obwohl es neue Therapeutika gibt, ist die Virusinfektion nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Lebertransplantationen. TWINCORE-Wissenschaftler Prof. Eike Steinmann, Dr. Stephanie Walter und Dr. Stephanie Pfänder (ehemals am TWINCORE, nun in der Arbeitsgruppe von Prof. Thiel am Institut für Virologie und Immunologie (IVI) Bern) erforschen nun einen sehr engen Verwandten des Hepatitis-C-Virus: das „Non-primate hepacivirus“, kurz NPHV. Dieser neue virale Erreger infiziert Pferde und Esel und wirft viele Fragen auf, die Aufschlüsse über das menschliche Hepatitis C-Virus geben werden.
Medienmitteilung      Artikel

Erkältungsviren haben ihren Ursprung in Kamelen – genau wie MERS (19.8.2016)

Vier menschliche Coronaviren sind auf der ganzen Welt verbreitet und neben den bekannteren Rhinoviren verantwortlich für Erkältungen. Meist verlaufen diese Infektionen für den Menschen harmlos. Für eines der vier menschlichen Erkältungs-Coronaviren «HCoV-229E» haben Virologen aus Bern und Bonn nun den Ursprung gefunden – es stammt ebenso aus Kamelen wie das gefürchtete MERS-Virus.
Medienmitteilung      Artikel

Neuer Ansteckungsweg eines Virus bei Schweinen entdeckt (23.2.2016)

Das Japanische Enzephalitis (JE) Virus verursacht schwere Gehirnentzündungen bei Menschen und Fruchtbarkeitsstörungen bei Schweinen. Bisher war nur eine Ansteckung über Moskitos bekannt. Das Virus überträgt sich aber auch im direkten Kontakt zwischen Schweinen, womit es auch in der Moskito-freien Winterzeit in Schweinepopulationen zirkulieren könnte.
Medienmitteilung      Artikel

Welt Tollwut Tag (28.9.2014; jährlich am 28. September)

Jedes Jahr am 28. September wird der "World Rabies Day" begangen. Die verschiedenen Aktivitäten an diesem Tag sollen die Bewusstsein über diese Krankheit fördern, mit dem Ziel, dem Leiden, das diese Krankheit verursacht, eine Ende setzen zu können. Das Thema im Jahr 2014 war "End Rabies Together", und in 2016 wird der 10. "World Rabies Day" begangen.
Am 8. September 2014 war im Hinblick auf den 'World Rabies Day' auch die "Tollwut in der Schweiz?" das Tagesthema im Radio Freiburg.

Das MERS-Virus lässt sich blockieren (30.5.2014)

Das MERS-Virus (Middle East Respiratory Syndrome ) gehört wie der SARS-Erreger zu den gefährlichen Coronaviren. Bisher gibt es dagegen keine Medikamente. Nun hat eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung von unserem Institut einen Weg entdeckt, wie das MERS- als auch das SARS-Virus blockiert werden können.
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Bild von Institut für Virologie und Immunologie

Ab 1. Januar 2014

Fusion des Institutes für Veterinär Virologie der Vetsuisse Fakultät (IVV) mit dem Institut für Virologie und Immunologie (IVI) des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV). Das neue IVI, mit Standort in Mittelhäusern (IVI) and Bern, bietet hochwertige Forschung, Lehre und Dienstleistungen in Virologie und Immunologie in Kooperation mit der Vetsuisse Fakultät Bern an.